Warum Trump einen EU-Neustart von Großbritannien kritisch sieht

Worum geht es?
In Großbritannien sprechen Politiker wieder über engere Beziehungen zur EU. Manche denken sogar langfristig über einen neuen Beitritt nach.
Ein Beitrag der Financial Times, zitiert im Irish Times am 7. April 2026, beschreibt: Wirtschaft, Sicherheit und die Stimmung der Wähler bewegen London eher Richtung Brüssel.
Was hat Trump damit zu tun?
AP berichtete am 8. April 2026: Nach einem Treffen mit NATO-Chef Mark Rutte sagte Trump erneut, das Bündnis sei nicht da gewesen, als die USA Hilfe brauchten. Reuters hatte schon am 1. April über mögliche Austrittspläne berichtet.
Ein weiterer AP-Bericht zum Handelsstreit zeigt: Zwischen Washington und Brüssel gibt es Streit über Zölle und Gegenmaßnahmen.
Warum könnte Trump einen EU-Weg Londons nicht mögen?
Wichtig: Es gibt in den hier genutzten Quellen kein klares Zitat von Trump mit den Worten, dass er einen britischen EU-Wiedereintritt direkt ablehnt. Die Antwort ist daher eine Analyse aus mehreren Berichten.
Wenn Großbritannien enger an die EU gebunden ist, verhandelt die USA öfter mit einem größeren europäischen Block statt nur mit London. Das kann Trumps politischen Spielraum verkleinern.
Beobachter nennen vor allem diese drei Punkte:
- Handel: Die USA hätten weniger bilaterale Hebel gegenüber London.
- Sicherheit: London könnte sich bei Verteidigungsfragen stärker mit EU-Partnern abstimmen.
- Symbolik: Brexit als Modell nationaler Trennung würde politisch schwächer wirken.
Darum sagen viele Analysten: Selbst ohne eindeutigen Satz von Trump spricht die aktuelle Konfliktlage dafür, dass ihm ein solcher Kurs Londons nicht gefallen würde.
