Die Ukraine und Moldau machen einen echten ersten Schritt in die EU
Mit der Öffnung des ersten Verhandlungsclusters in Luxemburg beginnt für beide Länder ein formaler EU-Prozess, der Solidarität in konkrete Politik übersetzt.

Ein neuer Schritt für zwei Länder
Am 15. Juni 2026 öffnet die Europäische Union in Luxemburg das erste Verhandlungsfeld für die Ukraine und Moldau. Beide Länder wollen Mitglied der EU werden.
Das ist wichtig, weil es jetzt nicht mehr nur um nette Worte geht. Aus Unterstützung wird ein echter politischer Prozess mit Regeln, Prüfungen und vielen Gesprächen.
Für die Ukraine ist der Schritt besonders stark. Das Land verteidigt sich seit dem russischen Angriffskrieg und versucht trotzdem, Gesetze und Behörden zu reformieren.
Auch Moldau steht unter Druck. Das Land ist kleiner und ärmer als viele EU-Staaten. Es lebt nah am Krieg und hat immer wieder mit russischem Einfluss zu tun.
Die ersten Gespräche betreffen grundlegende Fragen. Dazu gehören Gerichte, Kampf gegen Korruption und die Arbeit des Staates. Ohne diese Punkte geht ein EU-Beitritt nicht.
- Die EU startet formale Gespräche mit zwei Kandidatenländern.
- Im Mittelpunkt stehen Recht, Verwaltung und demokratische Regeln.
- Für Europa ist das auch eine Antwort auf Russlands Krieg.
Für Deutschland und andere EU-Länder stellt sich damit eine klare Frage: Soll Europa in Zeiten von Angst kleiner werden oder demokratische Bindungen ausbauen? Diese Entscheidung zeigt vorerst: Die Tür bleibt offen.
