Elterngeld: Prien will die Kürzung noch einmal prüfen
Die Familienministerin signalisiert Spielraum für Änderungen. Eine Rücknahme der Kürzung ist noch nicht beschlossen.

Der Plan ist wieder offen
Bundesfamilienministerin Karin Prien will die geplante Kürzung beim Elterngeld noch einmal prüfen. Sie sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland: Sie ist offen dafür, die 14 Monate zu behalten. Auch die Aufteilung zwischen den Eltern kann sich noch ändern.
Elterngeld hilft nach der Geburt eines Kindes. Es gleicht einen Teil des fehlenden Einkommens aus. Eltern können ihr Kind betreuen und weniger arbeiten. Es gibt mehrere Formen dieser Hilfe.
Beim Basiselterngeld können Eltern zusammen unter bestimmten Bedingungen 14 Monate nutzen. Ein Elternteil bekommt normalerweise höchstens zwölf Monate. Die 14 Monate sind also nicht für jeden Elternteil einzeln gedacht.
Der Plan aus dem Sommer sah nur noch zwölf Monate insgesamt vor. Drei Monate sollten für jeden Elternteil reserviert sein. Sechs Monate sollten die Eltern frei verteilen können. Das Ministerium muss Geld sparen.
- Offen ist: Bleiben die 14 Monate erhalten?
- Offen ist auch: Wie werden die Monate zwischen den Eltern verteilt?
- Noch gibt es keinen Beschluss über einen neuen Plan.
Was könnte weniger Hilfe bedeuten? Ein Beispiel: Das Elterngeld endet, aber die Betreuung in der Kita beginnt erst später. Dann müssten Eltern diese Zeit anders bezahlen oder ihre Arbeit anders planen. Das ist eine mögliche Folge, kein Bericht über eine bestimmte Familie.
Am 30. September 2026 berichteten BR24 und tagesschau über Priens RND-Interview. Der RND-Newsletter fasste es ebenfalls zusammen. Alle drei Texte beziehen sich auf dasselbe Gespräch. Sie melden keinen fertigen Regierungsbeschluss. Das gibt Hoffnung auf Änderungen, aber noch keine Sicherheit.
