Merz und Macron wollen die EU im Westbalkan schneller erweitern
Deutschland und Frankreich schlagen vor, Westbalkan-Staaten früher an Binnenmarkt, Programme und Institutionen heranzuführen, ohne die Beitrittskriterien zu lockern.

Neuer Plan für den Westbalkan
Beim EU-Gipfel in Montenegro haben Friedrich Merz und Emmanuel Macron einen neuen Vorschlag gemacht. Länder im Westbalkan sollen schneller näher an die EU kommen.
Die Idee ist: Diese Länder sollen schon vor einer vollen Mitgliedschaft bei einigen EU-Programmen mitmachen können. Auch beim Binnenmarkt soll es frühere Schritte geben.
Merz und Macron sagen aber auch klar: Die Regeln für einen Beitritt bleiben. Wer in die EU will, muss Reformen machen und den Rechtsstaat stärken.
Für Deutschland ist der Westbalkan wichtig. Es geht um Sicherheit, Migration, Energie und stabile Nachbarn in Europa.
- früherer Zugang zu Teilen des Binnenmarkts
- mehr Teilnahme an EU-Programmen
- klare Bedingungen für Reformen
- kein Beitritt ohne erfüllte Regeln
Die EU will damit auch den Einfluss von Russland und China in der Region kleiner machen. Glaubwürdige Politik soll zeigen: Reformen lohnen sich wirklich.
