Merz fordert kleineren EU-Haushalt
Der Konflikt über den EU-Haushalt 2028 bis 2034 zeigt, wie schwer es für Europa geworden ist, neue Aufgaben zu finanzieren, ohne Schulden und ohne die Regeln der Haushaltsdisziplin aufzugeben.

Ein großer Streit um Geld in Europa
Deutschland will einen kleineren EU-Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034. Kanzler Friedrich Merz sagt, der Plan aus Brüssel sei zu teuer.
Die EU-Kommission hat fast 2 Billionen Euro vorgeschlagen. Berlin möchte rund 400 Milliarden Euro weniger ausgeben.
Merz lehnt auch neue gemeinsame Schulden ab. Er sagt: Europa darf nur so viel Geld ausgeben, wie es wirklich hat.
Das ist wichtig, weil der neue Haushalt viele Bereiche betrifft. Dazu gehören Verteidigung, Landwirtschaft, Forschung, Regionen und Hilfe für die Ukraine.
- Deutschland will niedrigere Ausgaben.
- Brüssel plant fast 2 Billionen Euro.
- Neue EU-Schulden lehnt Berlin ab.
Weil alle 27 Staaten zustimmen müssen, wird der Streit hart. Deutschland ist der größte Nettozahler und kann viel Druck ausüben.
Die eigentliche Frage lautet: Kann Europa stark werden und trotzdem sparsam und geordnet bleiben?
