Viele Galerien nutzen KI – aber ohne Regeln

Viele Galerien benutzen KI – ohne Regeln
Ein neuer Bericht hat etwas Interessantes herausgefunden. 84 von 100 Galerien benutzen heute Computerprogramme mit künstlicher Intelligenz (KI). Das ist sehr viel. Aber fast keine Galerie hat Regeln für diese Programme.
Das Netzwerk First Thursday hat 103 Menschen in Galerien befragt. Die Galerien kommen aus Großbritannien, Europa und Amerika. Das Ergebnis: Die meisten Mitarbeiter benutzen KI selbst – die Chefs wissen oft gar nichts davon.
Wofür wird KI benutzt?
Die meisten Galerien benutzen KI für Texte. Zum Beispiel schreiben sie mit KI E-Mails oder Pressemitteilungen. Das macht die Arbeit schneller und einfacher.
Hier sind die häufigsten Aufgaben, für die Galerien KI nutzen:
- Texte schreiben (78 Prozent der Galerien)
- Übersetzen von Texten in andere Sprachen
- Beiträge für soziale Medien erstellen
- Informationen über Kunden und Kunstkäufer sammeln
Was ist das Problem?
Das große Problem ist: Nur 8 von 100 Galerien haben Regeln, wie man KI benutzen darf. Das bedeutet, dass niemand kontrolliert, was die KI macht. Das kann gefährlich sein, zum Beispiel wenn private Informationen von Kunden in falsche Hände geraten.
Callum Halle-Thompson von First Thursday sagt: Es gibt einen klaren Unterschied zwischen Mitarbeitern und Führungskräften. Die Mitarbeiter nutzen KI schon jeden Tag – aber die Chefs geben keine Anleitung.
