Deutschlands Handelslücke mit China wächst
Neue Daten aus dem August 2026 zeigen: Deutschlands Handel mit China bleibt groß, aber er wird für Berlin wirtschaftlich und strategisch schwieriger.

Mehr Handel, aber mehr Risiko
Neue Zahlen für das erste Halbjahr 2026 zeigen: Deutschland hat im Handel mit China ein größeres Defizit. Das bedeutet: Deutschland kauft mehr aus China, als es dorthin verkauft.
China bleibt ein sehr wichtiger Partner für die deutsche Wirtschaft. Aber die Beziehung ist nicht mehr so ausgeglichen wie früher. Deutsche Exporte nach China sinken, während Importe aus China steigen.
Das ist nicht nur eine Zahl für Experten. Es geht auch um Fabriken, Arbeitsplätze und um die Frage, ob Deutschland bei wichtigen Produkten zu stark von einem Land abhängig wird.
Für ein starkes Land gilt: Freier Handel ist gut. Aber Handel muss auch fair, sicher und verlässlich sein. Wenn ein Markt offen scheint, aber in der Praxis immer schwerer wird, braucht die Politik eine neue Antwort.
- Deutschland exportiert weniger nach China.
- Deutschland importiert mehr Waren aus China.
- Dadurch wächst das Handelsdefizit.
- Europa muss seine Lieferketten sicherer machen.
Die Bundesregierung spricht inzwischen offen über Wirtschaftssicherheit. Dahinter steht die Idee, wichtige Branchen, Rohstoffe und Lieferwege besser zu schützen.
