Nach der Rekordhitze in Deutschland: Wer bezahlt Schutz vor Hitze?
Nach einer Woche extremer Hitze rückt Klimaanpassung in Deutschland vom Rand ins Zentrum der Politik. Der Streit dreht sich nicht nur um Ventilatoren oder Schatten, sondern um Jahre der Unterfinanzierung öffentlicher Infrastruktur.

Hitze ist jetzt ein politisches Thema
In Deutschland war es in den letzten Tagen sehr heiß. Die Hitze hat nicht nur Menschen belastet. Auch Straßen, Züge und Krankenhäuser hatten Probleme.
Die Tagesschau berichtete am 29. Juni 2026: Auf manchen Autobahnen platzte die obere Asphaltschicht. Das zeigt, dass das Land auf solche Hitze nicht gut vorbereitet ist.
Die Grünen fordern nun ein schnelles Programm für Hitzeschutz. Sie wollen Hilfe für Krankenhäuser, Pflegeheime, Kitas und Schulen.
Viele Städte und Verbände sagen aber: Das Problem ist älter. Es fehlt seit Jahren Geld für öffentliche Gebäude, Schatten, Wasserstellen und sichere Verkehrssysteme.
- Straßen wurden durch Hitze beschädigt.
- Züge und andere Dienste kamen an ihre Grenzen.
- Kranke, alte und pflegebedürftige Menschen waren besonders gefährdet.
Darum geht es jetzt um mehr als Wetter. Die politische Frage lautet: Wer bezahlt den Umbau für ein heißeres Europa?
