Galeria wieder in der Krise: Was passiert mit den Beschäftigten?
Die Warenhäuser sollen zunächst weiterarbeiten. Für die Beschäftigten bleiben die Zukunft ihrer Arbeitsplätze und der Anspruch auf Insolvenzgeld offen.

Die Arbeit geht weiter. Die Sorgen bleiben.
Galeria hat am 2. Oktober 2026 beim Amtsgericht Düsseldorf einen Insolvenzantrag gestellt.
Das Unternehmen hat große Geldprobleme. Es ist der vierte Antrag.
Die 83 Warenhäuser sollen zunächst offen bleiben. Dort arbeiten rund 12.000 Menschen.
Frühere Anträge gab es 2020, 2022 und 2024. Welche Filialen schließen könnten, ist noch nicht klar.
Insolvenzgeld kann fehlenden Lohn ersetzen. Es gilt unter bestimmten Bedingungen für die letzten drei Monate.
Ein Antrag des Unternehmens garantiert die Zahlung nicht. Bei Galeria ist noch offen, ob Beschäftigte Geld erhalten.
Die Gewerkschaft ver.di kritisiert die Leitung und die Eigentümer. Das ist ihre Position, kein abschließender Beweis.
Was ein fairer Plan klären sollte
- Die Beschäftigten brauchen verlässliche Informationen über Einkommen.
Galeria sagt, der Antrag solle das Unternehmen stabilisieren. Das ist ein Ziel, noch kein sicherer Erfolg. Ein Plan sollte zeigen, wer Verantwortung und Risiko übernimmt.
