Frankreich: Jugendliche wollen bessere Schulen
Bis zu 500 Schulen sind teilweise oder vollständig geschlossen. Für den 6. Oktober ist ein weiterer Aktionstag angekündigt.

Viele Schulen sind geschlossen
Am Montag, dem 5. Oktober 2026, gehen die Schülerproteste in Frankreich weiter. Nach Angaben des Bildungsministers sind bis zu 500 Schulen ganz oder teilweise geschlossen. Er nennt die Sicherheit als Grund.
Die Jugendlichen beschreiben große Probleme: In den Klassen sitzen zu viele Menschen. Lehrkräfte fehlen. Manche Schulgebäude sind in einem schlechten Zustand. Die Protestierenden wollen mehr Geld für öffentliche Schulen.
Was die Jugendlichen fordern
- Mehr Lehrkräfte, damit Unterricht nicht ausfällt.
- Weniger Schülerinnen und Schüler in einer Klasse.
- Bessere Gebäude und Räume zum Lernen.
Für Dienstag, den 6. Oktober 2026, haben Schülerorganisationen weitere Proteste angekündigt. Auch Lehrergewerkschaften unterstützen den Aktionstag. Wie viele Schulen betroffen sein werden, steht noch nicht fest.
Bei einigen Protesten gab es Gewalt und Schäden. Der Staat muss Jugendliche und Lehrkräfte schützen. Aber friedliche Proteste sind nicht dasselbe wie Gewalt. Nicht alle Protestierenden sind für die Schäden verantwortlich.
Für die Jugendlichen geht es um ihre Zukunft. Ohne regelmäßigen Unterricht kann Lernen schwieriger werden. Die politische Frage ist deshalb: Wie können die Schulen wieder öffnen und zugleich bessere Bedingungen bekommen?
