Europas Wohnungs-Krise wird ein Wirtschafts-Problem
EU-Institutionen behandeln teuren Wohnraum nicht mehr nur als soziales Problem, sondern als Hindernis für Arbeit, Produktivität, Demokratie und Klimapolitik.

Warum Wohnen jetzt ein großes EU-Thema ist
In vielen Städten in Europa sind Wohnungen zu teuer. Viele Menschen zahlen zu viel Miete. Andere finden gar keine Wohnung.
Früher sprachen Politiker oft über Wohnen als soziales Problem. Jetzt sagt die EU: Die Krise schadet auch der Wirtschaft.
Wenn Menschen keine bezahlbare Wohnung finden, können sie nicht leicht für Arbeit umziehen. Firmen finden dann schwer Personal. Das bremst Städte und Regionen.
Auch für Deutschland ist das wichtig. Hohe Mieten, langsames Bauen und Unterschiede zwischen Regionen prägen schon heute den politischen Streit.
Was die EU jetzt plant
Das Europäische Parlament, der Rat und wichtige EU-Vertreter sagen ähnlich: Es fehlt an bezahlbaren Wohnungen, und Spekulation verschärft das Problem.
- mehr Geld für sozialen und günstigen Wohnungsbau
- schnellere Genehmigungen beim Bauen
- mehr Regeln gegen Probleme durch Kurzzeitvermietung
- ein neues EU-Gesetz: der Affordable Housing Act
Die große Frage ist jetzt: Bleibt es bei Worten, oder kommt echte Entlastung für Mieterinnen, Mieter und Wohnungssuchende?
